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Für die Konzentration der
Ladungsträger im Leitungsband gilt nach wie vor
und auch sonst immer: |
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| nL(T) = |
¥
ó
õ
EL |
D(E) · f(E, EF ,T) · dE |
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???????? Bedeutet das, eine Dotierung ändert nichts
an den Ladungsträgerkonzentrationen? |
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Nein - das
bedeutet es ganz sicher nicht! Denn wir haben zwar dieselbe Grundformel wie im
intrinsischen Fall - und auch sonst immer -
aber wir haben jetzt, erstens, andere
Zustandsdichten, und wo die
Fermienergie jetzt liegt, ist zweitens auch nicht unmittelbar klar. |
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Das ist in der Formel oben angedeutet, indem wir
die Fermienergie EF als Variable in die Fermiverteilung schreiben. |
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Betrachten wir nun die möglichen
Änderungen bei Zustandsdichte und Fermienergie. |
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Wie sich die Zustandsdichte mit
Dotierung ändert, ist einfach zu sehen: |
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In den
Bändern ändert sich nichts; es
gibt genau so viel Plätze für Elektronen wie ohne Dotierung. Wir
verwenden deshalb einfach die effektiven
Zustandsdichten weiter. |
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In der Bandlücke sieht es anders aus. Im intrinsischen
Halbleiter war die Zustandsdichte in der Bandlücke überall (d.h. bei
jeder Energie) = Null; jetzt aber haben wir ND
Zustände bei E = EL DED und NA
Zustände bei E = EV + DEA. |
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Die zusätzlichen Zustandsdichten in der
Bandlücke sind also identisch mit der Dichte der eingebrachten
Störstellen (von gewissen
kleinen
Komplikationen, die uns hier aber nicht interessieren, mal abgesehen). |
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So weit so einfach. Die entscheidende Frage ist
jetzt aber: Wo liegt die
Fermienergie?. |
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Wir schauen uns das in mehreren
Schritten an; sowohl qualitativ, als auch quantitativ. |
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Qualitativ gehen wir genauso vor wie
beim ersten mal, als wir uns diese
Frage gestellt haben. |
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Wir betrachten einen Halbleiter, der
Donatoren mit der Dichte (oder Zahl) ND enthalten
soll, die ein Energieniveau für Elektronen bei ED
(d.h. ED EL = DED) in die Bandlücke
einführen. Weiterhin betrachten wir nur
technisch relevante Donatoren, d.h.
DED <<
EG. |
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Bei T = 0 K werden dann
die Donatorniveaus die letzten mit Elektronen besetzten Zustände sein;
nach der "naiven" Definition der
Fermienergie wäre dann |
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Naiv, aber immerhin: Die Fermienergie
ist jetzt ganz woanders als im intrinsischen Halbleiter, wo sie in Bandmitte
lag. |
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Nun wärmen wir den Kristall ein kleines
bißchen auf. Die dann zur Verfügung stehende thermische Energie
kT wird ausreichen, um einige Elektronen vom Donatorniveau ins
Leitungsband zu heben, während vom Valenzband sehr, sehr viel weniger
kommt - diesen Beitrag können wir erst mal vernachlässigen. |
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In der "Zwickelbetrachtungsweise" der Fermiverteilung
erhalten wir jetzt folgende Formel:
Zwickelhöhe im Leitungsband ·
NLeff = Zwickelhöhe auf Donatorniveau ·
ND. |
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Wir haben nicht mehr die Flächen
der Zwickel, sondern nur noch die Zwickelhöhen, d.h. den Wert der Verteilungsfunktion
bei der betrachteten Energie, denn die Integration über die
"Zwickelfläche" im Leitungsband ist ja in der effektiven
Zustandsdichte schon enthalten. |
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Den Zwickel unterhalb des Donatorniveuas brauchen
wir gar nicht aufzuintgrieren, denn nur bei ED gibt es
überhaupt Zustände. |
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Im Leitungsband dürfen wir zur Berechnung
der Zwickelhöhe statt der Femiverteilung auch die Botlzmann Näherung
nehmen, da EL EF >>
kT für "normale" Umstände.
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Für das Donatorniveau dürfen wir das
aber nicht, da der Abstand von Fermienergie zu ED
beliebig klein werden kann. Tatsächlich wird die Fermienergie sogar durch
das Donatoniveau "durchrutschen" müssen, wenn man die Temperatur
erhöht, wie wir gleich sehen werden. Bei kleinen T liegt
EF oberhalb von ED, bei
Raumtemperatur aber unterhalb. |
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Wie auch immer, der Zeichnung entnimmt man
zwanglos, daß bei halbwegs vergleichbaren effektiven Zustandsdichten
NLeff und ND
(angedeutet durch die Dicke der Balken), die Fermienergie jetzt, d. h. bei sehr kleine T, zwischen
EL und ED liegen muß. |
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Das können wir sofort quantifizieren. Unter der für kleine
Temperaturen sicher richtigen Annahme, daß weitaus überwiegend alle
Elektronen im Leitungsband von Donatoren kommen, muß gelten |
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Zahl (oder Volumendichte)
nL(T) der besetzten Zustände im
Leitungsband = Zahl (oder Volumendichte) der nicht mehr besetzten
Zustände N+D(T) bei den
Donatoratomen. |
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Dabei haben wir davon Gebrauch
gemacht, daß für jedes Elektron, das sein ursprüngliches
Donatoratom verlassen hat, ein positiv
ionisiertes Donatoratom zurückbleibt, d.h.
nL(T) = N+D(T). |
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Wenn wir uns nun zum letzten Mal im
Langtext vergegenwärtigen, daß die Zahl von besetzten Zuständen
immer gegeben ist durch Integral über
Fermiverteilung mal Zustandsdichte oder, einfacher, effektive Zustandsdichte
mal Wert der Boltzmannverteilung, dann ist
nL(T), die Zahl der Elektronen im Leitungsband
nL(T) = NLeff
· exp(EL EF
)/kT |
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Die Zahl der noch von Elektronen besetzten Donatorzuständen
N0D(T) (die "0" bei
N0D(T) steht für ungeladen)
wäre dementsprechend
N0D(T) = ND
NLeff · exp(EL
EF )/kT |
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Wir wollen uns aber gar nicht erst
mit der Näherung aufhalten, dass alle Elektronen im Leitungsband von den
Donatoren stammen, sondern schreiben in voller
Allgemeinheit mit Hilfe der Fermiverteilung
N0D(T) = ND
· f(ED, EF, T ).
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Die Zahl N+D(T) der nicht mehr mit Elektronen besetzten
Donatorzustände ist, ebenfalls in voller Allgemeinheit:
N+D(T) =
ND · {1 f(ED,
EF, T ). |
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Das können wir sofort mit
Formeln hinschreiben: |
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| nL(T) |
= |
N+D(T) |
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| NLeff ·
exp(EL EF )/kT) |
= |
ND · {1
f(ED, EF, T )} |
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EF ist rot markiert, denn es ist die einzige Unbekannte in obiger Gleichung. |
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Wir haben also
eine transzendente Gleichung mit einer Unbekannten - der Fermienergie. Diese
Gleichung ist damit die Bestimmungsgleichung für die Fermienergie für
den Spezialfall, daß alle Elektronen
im Leitungsband nur von den Donatoren kommen. |
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Ob man diese Gleichung wohl
analytisch lösen kann, d.h. einen geschlossen Ausdruck
EF = EF(ND,
NLeff , T) hinschreiben kann? |
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Rezepte zur Lösung
transzendenter Gleichungen gibt es zwar nicht, aber man kann ja mal
probieren: |
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Das Ergebnis ist genau wie oben
qualitativ beschrieben: Die Fermienergie liegt zwischen
EL und ED. |
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Aber das gilt nur für kleine Temperaturen, bei denen der Anteil der
Elektronen, die es aus dem Valenzband ins Leitungsband schaffen, gegenüber
den Elektronen aus Donatorniveaus vernachlässigbar ist. |
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Immerhin, wir haben
eine völlig neue Sache gefunden: Wir haben im mit
Donatoren dotierten Halbleiter unter diesen Umständen
("kleine" Temperaturen) sehr viel mehr
Elektronen im Leitungsband als Löcher im Valenzband! |
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Klar? Nein? Na dann: Wie groß ist jetzt
nV, die Konzentration der Löcher im
Valenzband? |
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Richtig: Integral über
Zustandsdichte mal (1 Fermiverteilung) oder gleich effektive
Zustandsdichte mal Wert der Boltzmannverteilung bei der gewählten Energie.
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| nV |
» |
NVeff . exp |
EF EV
kT |
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Da in mit Donatoren dotierten Halbleitern die
Fermienergie aber "hochgerutscht" ist, ist EF
EV jetzt aber viel größer als
im intrinsischen Fall; statt
ungefähr EG /2 haben wir jetzt ungefähr
EG. |
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Wir haben also in mit Donatoren
dotierten Halbleitern (bei nicht zu hohen Temperaturen) tatsächlich
sehr viel mehr Elektronen im Leitungsband als
Löcher im Valenzband. Das ist so eine fundamental neue Sache,
daß wir für die damit verbunden Eigenschaften zwei allgemeine Bezeichnungen erfinden: |
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1. Wir nennen alle Halbleiter, die mehr Elektronen im Leitungsband als Löcher im
Valenzband haben
"n-dotiert" oder n-leitend,
da negative (bewegliche) Ladungen
überwiegen. |
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Den umgekehrten Fall (mehr Löcher als
Elektronen) nennen wir
"p-dotiert" oder p-leitend,
da positive (bewegliche) Ladungen
überwiegen. |
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Die
Kleinschreibung von "n" und "p" ist extrem wichtig, da ein P-dotierter Halbleiter
ein mit Phosphor (P) dotierter Halbleiter ist - und der ist dann
n-leitend, denn Phosphor ist ein Donator!
Verwechslungen von n- und p-dotierten Scheiben sind dann vorprogrammiert, und
das ist so ungefähr der
GAU in der
Halbleitertechnologie. |
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2. Wir nennen diejenigen
Ladungsträger, die die Mehrheit haben, die
Majoritätsladungsträger
oder kurz Majoritäten.
Die anderen sind dann die
Minoritätsladungsträger
oder kurz Minoritäten. |
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In mit P dotiertem n-leitendem Si sind also die Elektronen im Leitungsband die Majoritäten, die Löcher im Valenzband die Minoritäten. |
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Bevor wir dieser spannenden Sache
weiter nachgehen, betrachten wir aber erstmal noch, was bei hohen Temperaturen in dotierten Halbleitern
geschieht. |
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Dazu suchen wir uns einfach eine Temperatur aus,
die garantiert mehr Elektronen aus dem Valenzband ins Leitungsband schaufelt,
als wir überhaupt Donatoren haben, d.h. wir postulieren |
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Das ist leicht trickreich formuliert, aber die
Zahl der Löcher im Valenzband ist zumindest nie kleiner als die Zahl der
Elektronen, die aus dem Valenzband kommen (ob sie größer sein kann,
werden wir noch sehen). |
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Damit ist dann aber auch nL
» nV, und damit muß
die Fermienergie wie im intrinsischen Fall ungefähr in Bandmitte
liegen |
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Man kann das auch so verstehen: Bei
genügend hohen Temperaturen kann das Valenzband immer sehr viel mehr
Elektronen ins Leitungsband schicken als jede mögliche (sinnvolle)
Dotierung, da wir einfach immer sehr viel mehr Kristallatome haben als
Fremdatome = Dotierungsatome |
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Damit ist der Unterschied zu intrinsischem
Verhalten bei hohen Temperaturen praktisch nicht wahrnehmbar, und die
Fermienergie ist zwangsläufig wieder in Bandmitte. |
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Wie hoch die "hohe" Temperatur sein
muß, um den Beitrag der Donatoren zu den Elektronen im Leitungsband zu
überwältigen, wird ganz klar von der Konzentration
ND an Donatoren abhängen. Bei kleinen
Konzentrationen reichen schon mittlere Temperaturen; bei hohen Konzentration
muß man kräftig heiß machen. |
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Damit haben wir aber auch schon die
indirekt gestellte Frage beantwortet: Wo liegt die Fermienergie bei mittleren Temperaturen? |
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Bei tiefen T liegt sie zwischen
EL und ED, also dicht
unterhalb der Leitungsbandkante, bei hohen Temperaturen liegt sie in der
Bandmitte - bei mittleren Temperaturen kann sie nur irgendwo dazwischen liegen. |
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Damit erwarten wir qualitativ, aber logisch
zwingend, folgenden Verlauf der Fermienergie mit der Temperatur: |
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Es bleiben nur noch zwei Fragen: Wie
ist die Lage, wenn wir nicht Donatoren,
sondern Akzeptoren einbauen? Oder beide gleichzeitig? |
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Die zweite Frage stellen wir etwas
zurück; die erste ist einfach zu beantworten: |
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In p-dotiertem Material werden wir bei kleinen
Temperaturen viele Löcher im Valenzband generieren, weil die thermische
Energie ausreicht, um Elektronen aus dem Valenzband auf die Akzeptorniveaus zu
befördern. Die Fermienergie muß
zwischen Akzeptorniveau and Valenzbandkante sitzen. |
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Wir haben jetzt sehr viel mehr Löcher im
Valenzband als als Elektronen im Leitungsband, Löcher sind jetzt die
Majoritätsladungsträger. |
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Bei hohen Temperaturen wird alles wieder
intrinsisch, die Fermienergie liegt in Bandmitte. Wir erwarten folgenden
Verlauf der Fermienergie mit der Temperatur: |
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Alles ist ziemlich symmetrisch, wie
es auch sein sollte. |
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Aber genug der qualtitativen Betrachtungen. Wie
sieht das ganze quantitativ aus? |
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Das schauen wir uns in einem eigenen Unterkapitel
an. |
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© H. Föll