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Wie definiert man den Radius eines Atoms oder eines Ions? Es
hat ja keine scharfe Grenze, sondern die
Aufenthaltswahrscheinlichkeiten
für Elektronen weiter weg vom Kern werden halt nur immer kleiner |
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Einfach! Entweder nimmt man das Maximum der
Aufenthaltswahrscheinlichkeit, oder, noch besser, den Radius, dem man
experimentell findet. Denn Wahrscheinlickiente hin- oder her; letztlich
muß man messen. Und eine Messung liefert immer eine saubere Zahl (von
Meßfehlern, Rauschen etc. mal abgesehen). |
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Allerdings kann man Ioneradien nicht mit dem Geodreieck messen
- die verfügbaren Methoden haben alle diverse Vor- und Nachteile. So ist
es auch kein Wunder, daß man für ein- und dasselbe Ion verschieden
Zahlen findet, je nach Quelle. |
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Die nachfolgende Tabelle ist ein typisches Sammelwerk, in das
immer mal wieder neue Werte aufgenommen werden. Weitere Zahlen finden sich auch
in den Elementübersichten, die vom Periodensystem aus zugänglich sind. |
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Die Einheit hier ist das Ångstrom [Å]; 1
Å = 0,1 nm |
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Quellen sind der "Atkins", der "Kittel"
und der "Fasching" soweit es die Goldschmidt und Pauling Werte
betrifft. Wobei durchaus möglich ist, daß die beiden ersten Quellen
auch zum Teil auf die Goldschmidt und Pauling Werte zurückgreifen. |
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Bei Werten aus anderen Quellen fehlt der kennzeichnende
farbige Hintergrund |
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© H. Föll (MaWi 1 Skript)