Gleichstellungsbeauftragte


Ina Pfannschmidt
Die gewählte Gleichstellungsbeauftragte der Technischen Fakultät ist Frau Dr. Ina Pfannschmidt. Sie nimmt die Belange der weiblichen Hochschulangehörigen wahr und unterstützt die Fakultät in ihrer Aufgabe, Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft herzustellen und Benachteiligungen von Frauen an der Hochschule abzubauen. Vorrangige Ziele hierbei sind die Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, also vor allem in Forschung und Lehre, und die Entwicklung von Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium.
Wir vertreten uns gegenseitig. Bitte richten Sie Anfragen an folgende E-Mail-Adresse: gleichstellung@tf.uni-kiel.de Auf diese Weise erreichen Sie uns alle drei und wir stimmen uns bezüglich der Rückmeldung intern ab.

 

Frau Dr. Ina Pfannschmidt ist erreichbar unter Tel. : 0431 / 880-4413, E-Mail: ip@informatik.uni-kiel.de

Die Stellvertreterinen von Frau Dr. Pfannschmidt sind:

Frau Dr.-Ing. Sandra Hansen, Tel. 0431/880-6180, E-Mail: sn@tf.uni-kiel.de

und

Frau Dr.-Ing. Kirstin Scholz, Tel. 0431/880-6055, E-Mail: ks@tf.uni-kiel.de

Mailingliste

Zur Weitergabe von Informationen zu den Themenbereichen Diversity, Gleichstellung und Frauen sowie Ankündigung von Veranstaltungen in diesen Themenbereichen gibt es eine Mailingliste. Dies können Sie über https://www.lists.uni-kiel.de/sympa/info/tf-diversity abonnieren.

Tagungen und andere Angebote für Wissenschaftlerinnen:

  • Im Projekt „CHEFIN“ haben die RWTH Aachen und die TU Dortmund ein Online-Tool entwickelt, das Studentinnen und Berufsanfängerinnen in MINT-Berufen auf ihrem Karriereweg an die Spitze von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen unterstützt. Ziel ist es, die Nutzerinnen in einem aktuell noch sehr männerdominierten Umfeld zu bestärken, sie zur Karriereplanung zu ermutigen, ihnen dazu auf Basis ihrer aktuellen Studien- und Berufserfahrung Informationen bereitzustellen und ihnen die Übernahme einer Führungsposition als Option aufzuzeigen. Das Online-Tool, das Nutzerinnen alleine anwenden können und das sich auch in Coachings und Beratungsgesprächen einbinden lässt, ist kostenlos und frei verfügbar unter: www.check-deine-karriere.de
  • die Universität Bremen lädt in diesem Jahr zui Sommeruniversitäten für Frauen in den Ingenieurwissenschaften und in der Informatik: im Online-Format ein. Die 12. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni  sowie das 23. internationale Sommerstudium Informatica Feminale finden mit unterschiedlichen Angeboten im Zeitraum Juli bis September statt und sind kostenlos.
  • die Universität Stuttgart und die Hochschule Furtwangen veranstalten vom 23.-27.02.2021 online die  meccanica feminale. Die Frühjahrshochschule ist für Studentinnen und interessierte berufstätige Fachfauen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektroteschnik und verwandten Fachrichtungen.
  • Die 21. informatica feminale Baden-Württemberg (#ifbw21), findet vom 27.-31.07.2021 an der technischen Fakultät der Universität Freiburg statt (unter Vorbehalt der Corona-Entwicklung). Die informatica feminale Baden-Württemberg (ifbw) ist eine Sommerhochschule für Studentinnen und interessierte Frauen des Fachgebiets Informatik und verwandter Fachrichtungen. Sie findet alljährlich Ende Juli / Anfang August entweder an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Technische Fakultät) oder an der Hochschule Furtwangen statt.

Studentinnen, die an einer dieser Veranstaltungen teilnehmen möchten, können auf Antrag einen Zuschuss zu den Reisekosten und Teilnahmegebühren aus dem Gleichstellungsetat der Fakultät erhalten.

  • FemConsult. Die Wissenschaftlerinnen-Datenbank
  • Am 21.05.2021 präsentieren Arbeitgeber sich auf der women&work, Deutschlands größtem Karriere-Event für Frauen. Sie stehen Studentinnen und Absolventinnen aller Fachbereiche für Fragen rund um Karriereperspektiven, Jobeinstieg und den Weg nach oben zur Verfügung.
  • Die Technischen Universität Chemnitz veranstaltet das Interdisziplinäre Symposium für Frauen im MINT-Bereich ISINA. Die Veranstaltung dient in erster Linie dem fachlichen und interdisziplinären Austausch zwischen den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. Des Weiteren findet im Rahmen des Symposiums die Verleihung des bundesweiten ISINA Best-Poster-Awards statt. Nähere Informationen zum Symposium ISINA und dem Best Poster Award finden Sie unter: www.tu-chemnitz.de/isina

Preise und Förderungsmöglichkeiten:

  • Das universitätsweite Mentoring-Programm via:mento richtet sich an vorwiegend wissenschaftlich tätige Postdoktorandinnen, Habilitandinnen und Nachwuchsgruppenleiterinnen. Es ist für Wissenschaftlerinnen offen, die ihre wissenschaftliche Karriere nach der Promotion fortsetzen, dauerhaft wissenschaftlich tätig sein wollen und eine Professur anstreben. via:mento bietet den Teilnehmerinnen eine individuelle Mentoring-Beziehung, Seminarangebote und thematische Netzwerkveranstaltungen.
    Weitere Informationen zum Programm und zum Bewerbungsprozess: www.mentoring.uni-kiel.de
  • Zwischen Promotion und Habilitation fällt der Frauenanteil in allen Fakultäten sehr stark ab. Um Wissenschaftlerinnen in dieser Phase bei ihrer Karriereplanung und Forschungsleistung zu unterstützen, stellt die CAU u.a. eine Anschubfinanzierung für weibliche Post-Docs im Rahmen des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern zur Verfügung. 
  • Die CAU möchte die Geschlechter- und Genderforschung fachübergreifend fördern und sichtbar machen. Aus diesem Grund wird jährlich der Genderforschungspreis für eine hervorragende Dissertation mit Bezug zur Genderforschung vergeben.
  • Helene Lange Preis für Wissenschaftlerinnen in der Postdoc-Phase an deutschen Universitäten aus dem mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischem Bereich sowie der Informatik, die noch nicht auf eine ordentliche Professur berufen wurden.
  • Bertha Benz Preis für herausragende Promotionen einer Ingenieurwissenschaftlerin. Mit dem jährlich vergebenen Preis werden exzellente Leistungen von Absolventinnen in den Ingenieurwissenschaften gewürdigt. Die Preisverleihung erfolgt im Zusammenhang mit der jährlich stattfindenden "Bertha Benz Vorlesung".
  • Die Daimler-und-Benz-Stiftung vergibt Stipendien an Postdocs, JuniorprofessorInnen und WissenschaftlerInnen in vergleichbarer Postition, um sie bei der Bearbeitung eines eigenen Forschungsprojekts zu unterstützen. Die Ausschreibung ist im Sinne der Stiftungssatzung offen für alle Fachdisziplinen und Themen.
    Das Stipendium wird für zwei Jahre gewährt, die jährliche Fördersumme beträgt 20.000 Euro. Antragstellerinnen und Antragsteller müssen institutionell an eine wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland angebunden sein und ein eigenes Forschungsprojekt bearbeiten.
    Für weitere Details: https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/nachwuchs/stipendienprogramm-fuer-postdoktoranden.html
  • Erfolgreiche Spitzennachwuchswissenschaftlerinnen oder Spitzennachwuchswissenschaftler aus dem Ausland, die ihre Promotion vor nicht mehr als sechs Jahren mit herausragendem Ergebnis abgeschlossen haben und Publikationen in anerkannten internationalen Zeitschriften oder Verlagen vorweisen können, können sich um den Sofja Kovalevskaja-Preis bewerben. Der Sofja Kovalevskaja-Preis bietet die Möglichkeit, an einer selbst gewählten Forschungseinrichtung in Deutschland für die Dauer von fünf Jahren eine Arbeitsgruppe aufzubauen und ein hochrangiges und innovatives Forschungsprojekt eigener Wahl durchzuführen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachgebiete können ihre Bewerbung direkt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung einreichen. Es werden voraussichtlich bis zu acht Sofja Kovalevskaja-Preise vergeben. Der Preis ist mit bis zu 1,65 Mio. Euro dotiert.

 

Hilfskraftstellen für leistungsstarke Studentinnen

Die Technische Fakultät möchte mehr Frauen für Promotionsstellen gewinnen. Absolventinnen der Bachelorstudiengänge der TF, die ihr Studium mit einer ECTS-Note von B oder besser abschließen, erhalten daher seit dem Sommersemester 2021 das Angebot einer Hilfskraftstelle zur Mitarbeit in der Forschung in einer Arbeitsgruppe oder einem Lehrstuhl ihrer Wahl.

  • Masterstudentinnen, die ihr Bachelorstudium mit einer ECTS-Note von A oder B oder – falls keine ECTS-Note vergeben wurde – von 2,3 oder besser an einer anderen Hoschule oder zu einem früheren Zeitpunkt abgeschlossen haben, erhalten das Angebot nach Vorlage einer Kopie ihres Bachelorzeugnisses beim zuständigen Prüfungsamt.
  • Folgende persönliche Faktoren können dazu führen, dass der Entscheidung über das Angebote einer Hilfskraftstelle eine bessere Note als die eigentliche Bachelornote zugrunde gelegt wird:
    • Für die Betreuung jedes leiblichen Kindes unter 14 Jahren werden pro Kind 0,1 Punkte von der Bachelornote abgezogen.
    • Für besondere Erfolge, Auszeichnungen und Preise aus den letzten zwei Jahren, eine Berufstätigkeit als Bachelorabsolventin oder ein Fachpraktikum im Anschluss an das Bachelorstudium von einer Dauer von mindestens sechs Monaten können insgesamt 0,1 Punkte abgezogen werden.
    • Für außerfachliches Engagement während des Bachelorstudiums oder in der Zeit zwischen Bachelor- und Masterstudium wie eine ehren­amtliche Tätigkeit im gesellschaftlichen, sozialen, hochschulpolitischen, religiösen oder politischen Bereich oder in Verbänden oder Vereinen können insgesamt 0,1 Punkte abgezogen werden.
    • Für besondere persönliche Umstände wie Krankheiten und Behinderungen, besondere familiäre Umstände wie die Betreuung pflegebedürftiger naher Angehöriger oder für einen persönlichen Hintergrund als „Studierende in erster Generation“ (d.h. dass kein Elternteil einen akademischen Abschluss hat) können insgesamt 0,1 Punkte abgezogen werden.

Bitte legen Sie dem zuständigen Prüfungsamt per E-Mail eine Kopie Ihres Bachelorzeugnisses zusammen mit Belegen für die zu berücksichtigenden persönlichen Faktoren vor.

Die Finanzierung der Hilfskraftstellen erfolgt aus dem Gleichstellungsetat der Fakultät. Für den Abschluss eines Hilfskraftvertrages können Sie mit dem Angebot einfach Kontakt zu der Arbeitsgruppe/dem Lehrstuhl, deren Forschungsthema Sie interessiert, aufnehmen. Laufzeit und monatlichen Stundenumfang legen Sie bis zur im Angebot genannten Obergrenze von 180 Stunden in Absprache mit der Arbeitsgruppe/dem Lehrstuhl fest, in deren Forschungsbereich Sie mitarbeiten.