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Wenn man die Sache mit den
Feldstärken in
Dielektrika kapiert hat, ist die erste Frage, die sich stellt ganz
offenbar: |
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1. Frage: Welche maximale
oder kritische
Feldstärke
Ekrit hält ein gegebenes Dielektrikum so gerade
noch aus. Wie lange? Von was hängt es ab? Gibt es z. B. Unterschiede
zwischen einkristallinem und amorphen Quarz, oder "Volumen-" oder
"Dünnschicht"-quarz? |
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Wenn wir als
nächstes mal die nachfolgende Tabelle anschauen, ist klar warum es
"Tantal"
Kondensatorengibt, und warum Bariumtitanat bei
Billigkondensatoren so beliebt ist. Die zweite Frage wird damit aber auch
klar: |
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| Statisches er (Gleichspannung) |
| Gebräuchliche Isolatoren |
Halbleiter |
Ionenkristalle |
Flüssigkeiten / "Exoten" |
| SiO2 |
3.7 |
C |
5.7 |
NaCl |
5.9 |
H2O |
1000C |
80 |
| 0 0C |
50 |
| Porzellan |
2 - 6 |
Si |
12.0 |
LiF |
9.01 |
Eis |
100 |
| Glas |
3.7 - 10 |
Ge |
16.0 |
LiBr |
13.25 |
Methanol |
32.6 |
| PVC |
1.4 |
SiC |
6.7 |
LiJ |
16.85 |
Feuchte Erde |
29 |
| Polyethylen (PE) |
2.4 |
GaP |
8.4 |
NaF |
5.05 |
Bariumtitanat
BaTiO3 |
103 - 104 |
| Paraffin |
2.2 |
ZnO |
4.6 |
NaBr |
6.28 |
Tantalpentoxid
Ta2O5 |
27 |
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2. Frage: Welche (atomaren) Mechanismen
bestimmen die Dielektrizitätskonstante
eines Materials? Im Detail interessiert vielleicht auch noch die
Variationsbreite von er für
ein gegebenes Material - offenbar kann sie ja stark schwanken, je nach genauer
Zusammensetzung (Beispiel "Glas"), interner Struktur oder Gefüge
(Beispiel BaTiO3) und Temperatur (Beispiel Wasser). |
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Ein Blick auf die nachfolgende
Tabelle macht jetzt ein Problem klar: |
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| Frequenzabhängiges er von Wasser |
| Frequenz |
er |
| 0 Hz |
80 |
| 2,54 GHz |
77 |
| 10 GHz |
30 |
» 1015
Hz
(Optische Frequenzen) |
1.77 |
| ®
¥ Hz |
1 |
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3. Frage: Wie ist und was bestimmt die
offenbar kräftige
Frequenzabhängigkeit
der Dielektrizitätskonstanten. Dass sie grundsätzlich mit
steigender Frequenz abzunehmen scheint, kann man sich wie folgt
klarmachen: |
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Der Brechungsindex aller gängigen optischen
Materialien liegt so um die 1,5 - dazu gehört ein er = 1.52 = 2.25. Den
höchsten Brechungsindex im Sichtbaren hat der Diamant mit n =
2,42, d. h. der höchste er Wert im Sichtbaren liegt bei
5.86. |
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Drei einfache und griffige Fragen -
und ein riesiges Programm, wenn man das richtig ernst nimmt. Tun wir aber
nicht, sondern wir betrachten nur mal das Grundsätzliche. |
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Hier noch die schnellen Fragen: |
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© H. Föll (MaWi für ET&T - Script)