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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Lehrstuhl für Leistungselektronik und elektrische Antriebe

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Lehrstuhl für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Kaiserstraße 2
24143 Kiel
Tel.: 0431 / 880-6100
Fax: 0431 / 880-6103
e-mail: fwf_at_tf.uni-kiel.de  ("_at_" entspricht "@")

Lageplan (Stadtplan) der Technischen Fakultät
Geländeplan der Technischen Fakultät (111kb)
(Der Lehrstuhl befindet sich im Gebäude B - Raumplan [146kb])

Weitere Stadtinformationen: Stadt Kiel (www.kiel.de)


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Der Lehrstuhl für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist aktiv in der Lehre und in der Forschung und führt Projekte der Vorentwicklung und zu Problemlösungen durch.

  • Lehre

    Auf dem Gebiet der Lehre werden für Bachelor- und Masterstudierende im Studienfach Elektrotechnik und Informationstechnik wie auch Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik und Informationstechnik Studienfächer, Praktika und Projekt- sowie Abschlussarbeiten auf folgenden Gebieten angeboten:

    • Elektrische Energietechnik,
    • Leistungselektronik und Elektrische Antriebe,
    • Antriebsregelung und
    • Regenerative Energie

  • Forschung, Vorentwicklung

    Die technischen Kompetenzen des Lehrstuhls erstrecken sich auf viele Felder im Gebiet der Leistungselektronik und Elektrischen Antriebe. Die Forschungsarbeiten umfassen derzeit hauptsächlich vier Gebiete, wobei die Anwendungen bei regenerativer Energie und in Fahrzeugen zurzeit Schwerpunkte mit zum Teil auch intensiver Bindung zum Bundesland Schleswig-Holstein sind:

    • neuartige Leistungshalbleiter, neuartige Stromrichter, EMV-Analyse, Fehlerdetektion und fehlertoleranter Betrieb bei Stromrichtern und Antrieben;
    • Umrichter und Antriebe für erneuerbare Energien (Wind, Solar);
    • Umrichter und Antriebe für Elektromobilität;
    • konventionelle und nichtlineare Regelungsverfahren für Leistungselektronik und Antriebe.

    Die Forschungsprojekte sind zum großen Teil extern gefördert, so zum Beispiel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), vom Bundesumweltministerium, vom Land Schleswig-Holstein, der Europäischen Union und der Industrie. Wir arbeiten in den meisten Projekten eng mit der Industrie zusammen, um eine Anwendung unserer Ergebnisse sicherzustellen wie auch eine hohe Industrierelevanz in unseren Forschungsarbeiten zu erreichen. Wir präsentieren unsere Ergebnisse regelmäßig auf internationalen, anerkannten Konferenzen und in renommierten Fachzeitschriften. Für mehr Details, besuchen Sie bitte auch das Kapitel Forschung.

    Daneben ist der Lehrstuhl auch immer wieder in Projekten tätig, die den Technologietransfer in die Industrie zum Ziel haben. Hier werden oft auch Vorentwicklungen durchgeführt, spezielle Messungen und Analysen absolviert oder zur Lösung bestehender technischer Probleme beigetragen.


  • Kooperation

    Der Lehrstuhl arbeitet in der Forschung in verschiedenen Kooperationen, er ist aktiv im „Kompetenzzentrum Windenergie der Hochschulen Schleswig-Holsteins CEwind e.G.“ sowie im „KLSH Kompetenzzentrum Leistungselektronik Schleswig-Holstein“ mit. Darüber hinaus ist der Lehrstuhl über den losen Verbund „Leistungselektronik Universitäten Nord“ mit den norddeutschen Lehrstühlen für Leistungselektronik vernetzt. Es werden sehr gute Kontakte zu in- und ausländischen Lehrstühlen der Leistungselektronik und Antriebstechnik gepflegt.


  • Ausstattung:
    • Labore für Lehre und Forschung (12 Arbeitsplätze) (Foto)
    • Stromrichter und Antriebe (5 kW, 22 kW, 100 kW)
    • vier Teststände (22 kW) mit verschiedenen Drehstrommaschinen wie z.B. Kurzschlussläufer-Asynchron-, doppelgespeister Asynchron-, permanenterregter Synchronmaschine z.B. für Windenergieanlagen
    • Standardmessplätze Leistungselektronik
    • Messstand für Leistungshalbleiter (400 A, 1700 V)
    • Spezialmesssysteme der Leistungselektronik für
      - hochgenaues Leistungsmessungs- und Datenerfassungssystem
      - FFT-Signalanalyse (Oberschwingungen)
      - EMV-Messung (Teilbereiche)
      - hochgenaue Drehmomentmessung
      - schnelles Digitalspeicheroszilloskop
    • Simulationsprogramme für Stromrichter, Antriebe und Regelung (Saber, MATLAB/Simulink, Simplorer, PSCAD)
    • 50 PCs mit schneller CPU am Netzwerk
    • Werkzeuge für PCB-Entwurf, Microcontroller- und FPGA-Anwendung (Xilinx, SAB166, Tricore, Atmel-Controller)
    • Werkstatt für Testschaltungsaufbau
    • Nutzung der zentralen Mechanikwerkstatt
    • Rapid Prototyping
    • FPGA-/FBG-Entwicklung (Protel/Altium Designer)
    • Lehrstuhlbibliothek und umfangreiche Sammlung von Datenbüchern

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    Die Arbeitsgruppe arbeitet in Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Leistungselektronik und Elektrischen Antriebe.
    In der Lehre betrachten wir uns als Förderer der Studierenden bzw. im Falle von Weiterbildung der ausgebildeten Ingenieure. Diese wollen wir mit einem sachgerechten Lehrangebot auf hohem Niveau bedienen. Wir stellen hohe Anforderungen, wollen dadurch fördern durch fordern. Die Darbietung und der Zugang zum Lehrstoff sollen dabei gut verständlich sein. Der Praxis- und Anwendungsbezug des Fachgebiets soll wichtiger Bestandteil der Lehre sein. Dies gilt für Vorlesungen und Übungen, aber besonders auch für Praktika, Seminare und studentische Arbeiten. Unser Lehrangebot weist einen beträchtlichen Anteil Grundlagen auf, als Basis für lebenslanges Lernen.

    In der mehr grundlagenorientierten Forschung arbeiten wir auf vorwiegend selbst gewählten Gebieten an zukünftigen Methoden und Systemen sowie deren Anwendung.

    In der entwicklungsnahen Forschung arbeiten wir vorwiegend in Kooperation mit Industriefirmen. Die Arbeiten können Forschung und Entwicklung für zukünftig einzusetzende Methoden und Systeme wie auch aktuelle Aufgaben oder die Lösung von aktuellen Problemen umfassen. Technologietransfer ist Bestandteil dieser Arbeiten. Durch unsere Forschung sollen auf den ausgewählten Gebieten wesentliche neue Erkenntnisse zu Methoden, Systemen und deren Anwendung gewonnen werden, die möglichst aktuell oder zukünftig industrielle Bedeutung erlangen. Wir wollen auch Ideen und Konzepte für zukünftige Methoden und Systeme schaffen. Interdisziplinäres Arbeiten streben wir an. Wir wollen die Ergebnisse unserer Arbeiten durch Konferenz- und Zeitschriftenbeiträge wie Industriekooperationen verbreiten.

    Wir bemühen uns, Forschungsthemen zu bearbeiten, die so aktuell wie möglich sind. Auf den bearbeiteten Forschungsgebieten ist neben dem Erfahrungsschatz des Lehrstuhlleiters insbesondere der Ideenreichtum der wissenschaftlichen Mitarbeiter für den Erfolg wichtig. Die vorhandenen und neu gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen des Lehrstuhlteams sollen in alle relevanten Forschungsprojekte einfließen (kontinuierlicher Wissens- und Erfahrungsaustausch kontra Arbeiten im Elfenbeinturm). Es ist selbstverständlich, dass unsere Forschung den „Regeln guter wissenschaftlicher Praxis“ entspricht.

    Die Industriekooperationen auf dem Feld Forschung, Entwicklung und Dienstleistung befruchten die Arbeit in Forschung und Lehre.

    In Lehre und Forschung wollen wir für unsere Arbeitsgruppe in Deutschland in der Spitzengruppe positioniert sein und international hohe Reputation – möglichst auch in der Spitzengruppe - erreichen und erhalten.

    Wir sind bereit, deutschlandweit und über die Grenzen hinaus interessante Projekte durchzuführen. Wir verstehen uns, entsprechend den Gründungszielen der Technischen Fakultät, auch zur Unterstützung der schleswig-holsteinischen Wirtschaft verpflichtet und sind gern dazu bereit.

    Wir sind bereit unsere jetzigen oder neue Kooperationspartner zu unterstützen. Dies kann zum Beispiel durch messtechnische Arbeiten, für die wir die Ausrüstung besitzen, Hilfe bei Problemabstellung, Gutachten, Schulung und Beratung geschehen, besonderes auch für mittelständische Unternehmen.

    Wir arbeiten intern kooperativ zusammen. Ein gutes Arbeitsklima ist uns ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns.

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    Zuständig für die Pflege dieser Seite: jre@tf.uni-kiel.de