| |
Vorbemerkung
Die Technische Fakultät (TF) hat am 11.12.96
eine detaillierte Minimal(!)-Strukturplanung
bekanntgegeben /1/. Diese Planung gilt weiterhin. Im folgenden werden
statt einer Wiederholung eher grundsätzliche Ausführungen
zu Reform-Fortentwicklungen gemacht: Wegen der nur siebenjährigen
Existenz der TF mit ihren reformerischen Gründungsansätzen
kann das Ziel noch keine grundlegende Erneuerung sein.
1. Leitbildgedanken
: Ziele, Profilbildung, Wettbewerbspotential
1.1 Leitbild
1.1.1
Das allgemeine Leitbild der Technischen Fakultät:
- Die TF ist Teil der Universität
und erhebt damit Anspruch auf wissenschaftliche Studiengänge,
Grundlagenforschung und Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses
für Wirtschaft, Industrie und Hochschule.
- Die TF definiert sich nicht nur über ihre
Nützlichkeit für die Gesellschaft /2/, ist sich aber
der Bedeutung der Ingenieurwissenschaften für die
Gesellschaft bewußt und fördert verstärkt deren
Verständnis dafür.
- Die TF sieht als Folge ihrer Tätigkeit
auch die Stärkung der Wirtschaft und sucht zu diesem
Zweck aktiv Kooperationen mit Firmen. Sie fördert den Technologietransfer.
- Die TF will Vorreiter sein bei der
Nutzung moderner Technologien und moderner Verfahren in Forschung,
Lehre und interner Verwaltung.
- Die TF schafft und pflegt eine Corporate Identity.
Dazu gehört künftig verstärkt die Pflege der
Verbindungen zu Ehemaligen.
- Die TF nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung
auch dadurch wahr, daß sie hohe Effizienz und
Effektivität im Umgang mit öffentlichen Mitteln anstrebt.
1.1.2
Für die Forschung gelten folgende spezifischen Leitlinien:
- Die TF will mit ihrer guten Ausstattung
anerkannte Spitzenergebnisse erzielen und muß dazu
u.a. junge herausragende Universitätslehrer und Forscher
hervorbringen.
- Die TF strebt eine möglichst schnelle
Umsetzung ihrer Forschungsresultate in Anwendungen und
Produkten an, wird aber auch reine Grundlagenforschung
durchführen.
1.1.3
Die Lehre hat einen hohen Stellenwert in der TF. Sie folgt
den Leitlinien:
- Bewährtes bewahren, z.B.
beim bestehenden Studiengang "Diplom-Informatik oder
bei der gerade reformierten Ausbildung der Diplom-Ingenieure:
Keine Abstriche gegenüber der bewährten Qualität,
wie sie durch die Fakultätentage repräsentiert wird.
- Innovative Elemente frühzeitig einbauen:
Verstärkte Förderung nicht-fachlicher Kompetenzen,
neue Studiengänge passend zu neuen Anforderungsprofilen (z.B.
Technomathematik oder Wirtschaftsingenieur), internationale Studiengänge
(in der Materialwissenschaft geplant /2/) oder Einsatz neuer Medien
in der Lehre.
- Auslandsorientierung erhöhen: (Auch
materielle) Förderung von Auslandssemestern unserer Studierenden
und von Aufenthalten ausländischer Studierender in Kiel.
1.2 Operative Ziele
1.2.1
Folgende Kernpunkte der allgemeinen Ziele sind definiert:
- Weiterer Auf- und Ausbau trotz Planungsunsicherheit
und fehlender Ressourcen; insbesondere auch Funktionsfähigkeit
der neuen Studiengänge (Ing.-Inf., Techno-Math.).
- Wecken von Interesse an Technik, u. a. durch weiteres
Engagement für Schulen oder Jugend Forscht, dadurch
Anwerben von motivierten Studierenden.
- Ausbau der Beziehungen zur regionalen Wirtschaft:
Gezielte Kontaktaufnahme, Firmenbesuche, verstärkte Dienstleistungsangebote,
Nutzung neuer Möglichkeiten (TuTech, evtl. ZAM u. ä.).
- Ausbau des internen Managementsystems /3/.
- Erwerb eines eigenen Gästehauses mit Hilfe
des Fördervereins zum erleichterten Austausch von Studierenden
und Lehrenden.
- Ausbau des Fördervereins, Nutzung zur Pflege
der Beziehungen zu den Ehemaligen.
1.2.2
Für die Forschung gelten folgende Zielsetzungen:
- Stärkere Kooperationen auf allen Ebenen:
DFG-SFB´s, Graduiertenkollegs, Forschergruppen, auch überregional
in BMBF- und EU-Projekten.
- (Auch personelle) Unterstützung bei der Drittmittel-Einwerbung.
- Erhöhung des Forschungserfolgs durch leistungsbezogene
Mittelzuweisung.
- Mehr Spitzenforscher als Gastwissenschaftler.
1.2.3 Die
Zielsetzungen in der Lehre sind:
- Weniger Abbrecher durch Hilfen (erneuertes
Mentorenprogramm), verstärkte Übungsanteile und diversifizierte
Abschlüsse, jedoch nicht durch Absenken der Qualität.
- Halten der (im bundesweiten Vergleich) sehr kurzen
Studiendauer trotz hoher Qualität der Ausbildung (problemlose
Vermittlung aller Absolventen auf dem Arbeitsmarkt !).
- Verstärkter Einsatz neuer Medien.
- 1. internationaler Studiengang im WS 99/2000.
1.3 Wettbewerbspotential
Die TF ist im Vergleich zur Konkurrenz
(TU-HH, Univ. Bremen, Hannover...) sehr klein und jung. Sie hat
in einem Umfeld ohne nennenswerte "High-Tech"-Industrie
erhebliche Nachteile im Wettbewerb um Studierende, Drittmittel und
Spitzenmitarbeiter, konnte aber dennoch in einigen Bereichen eine
gute und ausbaufähige Position erreichen:
- Die Technomathematik ist in der Spitzenklasse
und kann in diesem jungen Feld eine führende Position besetzen.
- Die Technomathematik ist seit 1971 mit der Informatik,
durch Neuberufungen auch verstärkt mit der Elektrotechnik
verbunden.
- Die Kieler Informatik gehört zu den ersten
deutschen universitären Zentren und zur Minderheit der Fakultäten
mit regelmäßigen, forschungsorientierten Habilitationen.
- Die TF hat die einzige auf moderne Funktionsmaterialien
ausgerichtete Materialwissenschaft in weitem Umkreis und kann
hier ein regionales Kompetenzzentrum werden.
- Die TF hat moderne, gestraffte Studiengänge
(neue DPO in ET, Ing.-Inf.!), die weit mehr als anderswo auf die
geänderten Anforderungsprofile eingehen. Sie hat viele Maßnahmen
und Strukturen, die anderswo diskutiert werden, bereits implementiert.
- Die TF kann mit ihrem internen Management zumindest
in S.-H. die beste und modernste Einheit werden.
2. Schwerpunktsetzung und deren Ausgestaltung
2.1 Schwerpunkte beim laufenden Auf- und
Ausbau
- Zügige Abwicklung bei noch zu besetzenden
Professuren; Sicherstellung und Optimierung des Lehrangebots,
insbesondere auch in fachübergreifenden Teilen.
- Bei Investitonen Priorität bei den Beschaffungen
für neue Professuren und bei der Beschaffung der bereits
positiv begutachteten oder noch zu beantragenden Großgeräte.
- Die Instandsetzung des Gebäudes F ist mit
höchster Priorität zu verfolgen.
- Zumindest die Vereinigung der Informatik
in einem Bereich des CAU-Campus ist kurzfristig
ein vorrangiges Ziel. Längerfristig ist die ganze
TF dort anzusiedeln.
2.2 Schwerpunkte (Prioritäten) bei der
Verfolgung einzelner Ziele
- Erhöhung der Studierendenzahl: Schul-Kooperationen
(Seminare, AGs u.ä.) verstärken
- 1. internationalen Studiengang einführen.
- Forschergruppen, Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche
etablieren und fördern
- Flexibilität bei sinkendem Budget bewahren,
gutes Drittmittelaufkommen erhöhen.
3. Innovation
in Lehre und Studium
3.1 Begonnene und noch auszubauende Innovationen
- Technomathematik:
Personelle und infrastrukturelle Verstärkung , z. T. eingeleitet.
- Stärkere Profilierung der Ingenieur-Informatik
u. a. durch sechs laufende Berufungen.
- Die z. Zt. mit dem Kultusministerium diskutierte
neue Diplom-Prüfungsordnung für die Studiengänge
Elektrotechnik und Ingenieur-Informatik enthält drastische
Neuerungen bzgl. Studien- und Prüfungsleistungen sowie Prüfungsstrukturen
(Credits, Punktesysteme, transparente Zulassungsvoraussetzungen
und Leistungskontrollen).
- Die innovativen Komponenten der Nichttechnischen
Wahlpflichtfächer in den Ing.-Studiengänge sind
weiterzuführen und auszubauen (durch Zugriff auf Kompetenzen
der CAU (Zertifikats-Studien-Angebote?) wie durch Eigenleistungen
der TF).
- Ausbau von Multimedia in der Lehre (Teleteaching
mit Lübeck; Hyperskripte) .
3.2 Geplante Innovationen
- Innovative Ausgestaltung des geplanten Studiengangs
Wirtschaftsingenieur (dessen rasche Umsetzung durch Ressourcenmangel
verzögert wird).
- Erster internationaler Studiengang (Master
Materials Science and Engineering) mit eingebauter internationaler
Sommerschule ab WS 99/00 ( Planungen laufen /2/).
- Abkommen zum Studierenden-Austausch in
der Materialwissenschaft (definierte Semester, gegenseitige Anerkennung
der Studienleistungen) ab WS 99/2000 wirksam.
· Teleteaching
und Blockpraktika mit MUL, GKSS und ISiT begonnen / diskutiert.
· Arbeitsgemeinschaften und Praktika mit
Oberstufenschülern von Gymnasien. (Zwei erste AGs (Matwiss,
Technik) bereits aktiv; 4 weitere sind fest vereinbart
ab 9/98).
4. Innovation in Forschung und Forschungsschwerpunktsetzung
Wegen des relativ geringen Alters der TF ist eine
generelle Neuorientierung der Forschungsschwerpunkte zur
Zeit nicht erforderlich. Prioritäten weiterer Innovation
sind:
- Bildung von Schwerpunkten in der Verbindung
Informatik - Elektrotechnik (u. a. Kommunikations- und Informationstechnik,
Automatisierungstechnik).
- Sicherstellung und Ausbau der neuen Fachrichtung
Technomathematik, Bildung eines Schwerpunktes mit dem Arbeitstitel
"Numerisches Rechnen in Elektrotechnik und Materialwissenschaft"
zwischen der Technomathematik und den genannten Fächern.
Ausgangspunkt hierzu ist das existierende Graduiertenkolleg.
- Ausbau der Beziehung zwischen der Materialwissenschaft
und der GKSS Geesthacht sowie dem ISiT, enge
Kooperation in den Bereichen metallische Werkstoffe, Halbleitertechnologie
und Mikrosystemtechnik, gemeinsame Nutzung teurer Großgeräte.
- Verstärkung der Forschungskooperation zwischen
Materialwissenschaft und anderen Instituten der CAU
(u. a. weitere Anträge auf Graduiertenkollegs und Forschergruppen).
- Aufbau eines Mikroanalytikzentrums mit
Schwerpunkt Elektronenmikroskopie in Kooperation mit der Mineralogie,
Geomar, FH Kiel, GKSS, ISiT und TU HH.
- Verstärkung der anwendungsorientierten
Forschung in Kooperation mit regionalen Unternehmen
(auf dem Gebiet der Elektrotechnik z.B. mit Kuhnke und Hauni,
auf dem Gebiet der Materialwissenschaft z.B. mit Dräger,
Howmedica, HDW und Wöhlk).
- Verstärkte Kooperationen in Forschung und
Dienstleistung mit den Fachhochschulen (mit FH Kiel und FH Westküste
in der Materialwissenschaft bereits angelaufen).
- Ausbau der Kooperationen mit ausländischen
Universitäten.
5. Organisationsstruktur
und Wissenschaftsorganisation
Nach den Leitlinien des innovativen Gründungskonzepts
ist in den vergangenen sieben Jahren die TF eingerichtet worden.
Sie wird mit dem weiteren Ausbau dieses Konzept vervollständigen.
Eine Fortentwicklung der innovativen Struktur erfolgt laufend (siehe
/1/).
6. Neue interdisziplinäre Aktivitäten
und überregionale Orientierungen
Zunächst: Technik ist stark interdisziplinär:
Das Grundstudium aller Ingenieure ist zu über ¾ identisch;
neue Forschungsaktivitäten sind häufig interdisziplinäre
Aktivitäten; die Diplominformatik fordert ein Nebenfachstudium
im Umfang von ca. 25%.
Die interdisziplinäre Kooperation in der Forschung
innerhalb der Fachgebiete der TF wurde bereits im
Gründungskonzept angelegt. Die im Minimalstrukturplan genannten
neu zu besetzenden Professuren wurden in diesem Sinne ausgerichtet:
Echtzeitsysteme, Computer Engineering, Kommunikationssysteme
(alle: Informatik mit Bezug zur ET), Multimedia-DV (Informatik
mit fast globalen Bezügen), Informations-
u. Codierungstheorie (ET mit Bezug zur Informatik), Integrierte
HF-Schaltungen (ET mit Bezug zur Informatik und Materialwissenschaft),
Numerische Feldsimulation (ET mit Bezug zur Mathematik
und Materialwissenschaft). Diese Professuren sind z. Zt. (unterschiedlich
weit) im Besetzungsverfahren, weitere ebenfalls verbindend
ausgerichtete stehen aus.
Zusammen mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Fakultät beabsichtigt die TF die Aufnahme des Studiengangs
"Wirtschaftsingenieur". Darüber hinaus wird über
ein neuartiges Zertifikats-Ergänzungsstudium (zwischen
nur nichttechnischem Wahlfach und Dipl.-Wirtsch.-Ing.)
gesprochen. Ferner entwickeln sich über die Materialwissenschaft
Verbindungen zur Math.-Nat. Fakultät in den Bereichen Chemie,
Kristallographie, Physik und Mineralogie und zu fachlich benachbarten
Instituten der CAU.
Die laufende interdisziplinäre Forschungsarbeit
TF - übrige CAU muß weiter ausgebaut und gestärkt
werden; sie umfaßt z. Zt. und in nächster Zukunft beispielsweise:
- Elektrotechnik mit Phytopathologie, Agrarwissenschaft,
Phonetik / Psychoakustik;
- Informatik mit Medizin, ÖZK, IPN, Mineralogie,
Agrarwissenschaften, BWL;
- Materialwissenschaft mit Physik, Chemie, Mineralogie,
Petrographie und Geomar;
- Technomathematik mit Werkstoffmechanik, Regelungstheorie
und Geowissenschaften.
Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit anderen
Hochschulen (z. Zt. Univ. Augsburg, Bochum, Bremen, Göttingen,
Karlsruhe, MU Lübeck, München, Münster, Dortmund,
Ulm, FH Kiel) und Forschungsinstituten (z. Zt. FWG Kiel,
FZ Jülich, GKSS Geesthacht).
Beziehungen zu ausländischen Universitäten
sind noch ausbaufähig; zahlreiche feste Kontakte bestehen bereits
(z.B. Austin/Texas, Bristol, Edinburgh, Eindhoven, Göteborg,
Hangzhou / China, Lausanne, Lyngby, Minsk, Nantes, Odense, Oxford,
Patras, Porto Alegre/Brasil., Santa Barbara/Cal., Trondheim, Wien).
Austauschprogramme mit Arizona, Duke, North
Carolina State sowie Penn State Univ. werden z.
Zt. vorbereitet.
Dasselbe gilt für überregionale Firmen.
Kooperationen bestehen bzw. werden im Augenblick aufgebaut z.B.
in der
- Elektrotechnik: Thomson Multi Media, DASA, Bosch,
Thesys, ZF Friedrichshafen AG, NEC, Siemens, Leopold Koskel GmbH,
Micronas-Intermetall, BMW, Alcatel-Cegelec, Krohne, Lucent Technologies
sowie mit anderen Forschungsinstituten wie Inst. Fresenius angewandte
Festkörperanalytik GmbH, FHG-IFT.
- Informatik: AEG Hamburg, HBT Hamburg, MIT Aachen,
Philips Aachen, IBM Mainz.
- Materialwissenschaft: Autoflug, Atotech Berlin,
Bosch, Daimler-Benz-Forschung, Krupp, Sennheiser, Siemens, Varta
- Technomathematik: SensorTech, Bayer, IBM, LMS
Durability Technologie.
Schwieriger sind Kontakte zur Wirtschaft und
Industrie in S.-H.: In der Informatik (Becker&Mohnberg
Software, CompuNet, Datenzentrale SH, Dräger, Energie-Syst.
Nord, IC&C Elmshorn, ISATEC Kiel, MaK Data, TELEROB Kiel, Vossloh-Syst.-Technik)
und in der Materialwiss. (Dräger, Ferring, Fibronix, Gleich
Kaltenkirchen, HDW, TEMIC, Wöhlk Schönkirchen, Zipperling,)
sind die Aussichten noch befriedigend; in der Elektrotechnik (Kuhnke,
Hauni, Fibronix, TEMIC, Heidelberger Druck) zeigt sich das Problem
weggebrochener Partner (Hagenuk, DST!) massiv. Trotzdem wird am
Ausbau gearbeitet.
7. Ressourcenbezogene Prioritäten als
Konsequenz der Fakultäts-Strukturplanung
Die in einigen Bereichen für deutsche Verhältnisse
zu geringe Studierendenzahl im Verein mit dem Ressourcenmangel des
Landes birgt die Gefahr einer Abwärtsspirale: Ohne Geld keine
gute Forschung, dadurch keine gute Lehre, deshalb keine Studenten,
darum weniger Geld... Oberstes Ziel muß damit die Handlungsfähigkeit
der Professuren sein, da nur durch Hochleistungen in Forschung
und Lehre der derzeitige Engpaß überwunden werden
kann. Damit gelten folgende Prioritäten
- Erhöhung der Ingenieur-Studentenzahl
- auch wegen des realen Absolventenbedarfs!
- Weitere Erhöhung des bereits beachtlichen
Drittmittelaufkommens.
- Sicherung eines sinnvollen Verhältnisses
zwischen den Hauptkostengruppen (Personal, gebundene Sachmittel,
freie Sachmittel) auch bei knappen Budgets: Mitarbeiter, die wegen
Geldmangel nicht sinnvoll arbeiten können, nützen niemandem.
8. Kurzbewertung der Strukturvorschläge
der Expertenempfehlungen vom August 1997
Den Vorschlägen, soweit sie die TF direkt betreffen,
wird vollständig zugestimmt. Der eher allgemeine Teil mit Vorschlägen
zur Einführung der Bachelor - Master - Systematik muß
jedoch differenziert gesehen werden. Während die Materialwissenschaft
diesen Weg gehen möchte, ist das in der Elektrotechnik und
zum Teil auch in der Informatik erheblich schwieriger: Hier existieren
z.B. bindende Rahmenbedingungen der Fakultätentage.
9. Sonstiges
Die Technische Fakultät hat in ihrer kurzen Geschichte
bereits hinreichend Innovationspotential demonstriert. Zu erwähnen
sind, in ungeordneter Stichwort-Aufzählung
- Erstmalige Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung
in S.-H.;
- Häufige Beratertätigkeit ("Leistungsbezogene
Mittelzuweisung; Kosten-/Leistungs -rechnung,
Aufbau Intra- und Internet) auch und besonders außerhalb
der CAU;
- Intensive Nutzung von Intra- und Internet; Öffnung
des Internets für die CAU;
- Konstruktives Ressourcensharing mit anderen Einheiten
der CAU (IfM, Schiff);
- Laufende Finanz- und andere Berichte /6/, Automatisierte
Berichte (z.B. zur LVVO);
- Innovative Studiengänge und Prüfungsordnungen;
- Multimedia-Nutzung (Teleteaching mit MUL, Hyperskripte);
- Neue interfakultäre Strukturen (Technomathematik);
- Mentorprogramm seit Beginn der TF, Tutorien, auch
vor Beginn des Studiums;
Zahlreiche Förderanträge, besondere Maßnahmen
der TF zur Frauenförderung;
- Gezieltes Design zur "Corporate Identity"
in Kooperation mit der Muthesius-Schule; Förderverein, Sommer-
und Winterfeste für Absolventen (lange vor Hinweis der HRK);
- Gezielte Public Relations- Aktionen
(Übersicht unter /5/);
- Durchführung von "Jugend Forscht",
Intensive Interaktion mit Schulen.
Referenzen
/1/ Minimalstrukturplanung, http://www.tf.uni-kiel.de/berichte/minstru.html
/2/ Rede des Dekans/ Sommerfest 98, http://www.tf.uni-kiel.de/~hf/sofe98-3.html
/3/ http://www.tf.uni-kiel.de/dekanat-deutsch/dekanat.html
/4/ http://www.tf.uni-kiel.de/hh/inhalt1.html
/5/ http://www.tf.uni-kiel.de/berichte/pr-werb98.html
/6/ http://www.tf.uni-kiel.de/berichte/berichte.html
|
|